Mit dem Autoreisezug nach Kroatien

Jul 20

Günstige Verbraucherpreise und ein angenehmes Klima haben Kroatien einen Platz unter den Top-Reisezielen Europas gesichert. Von Süddeutschland aus betrachtet ist auch die Anreise per Auto fast ein Katzensprung. Was allerdings auf der Landkarte sehr nah aussieht, kann sich im sommerlichen Reisestau als viel problematischer entwickeln. Eine oft verkannte Alternative zur eigenen Anreise mit dem PKW  ist der Autoreisezug.

Kommt der Anreisestrom deutscher Urlauber nicht bereits auf heimischen Autobahnen ins Stocken, so ist oftmals jenseits der österreichischen Grenze endgültig Schluss mit dem zügigen Vorwärtskommen. Vor allem die Tauernautobahn A 10 ist ein echtes Nadelöhr. Der Radstätter Tauernpass kann eine vernünftige Alternativstrecke sein, kann aber ebenfalls erhebliche Zeit verschlingen. Problematisch ist hierbei die Steigung die besonders älteren Fahrzeugen und Fahrzeugen mit Anhängern Probleme bereiten kann. In der Hauptsaison wundert es somit nicht das an jeder dritten Kurve Traktoren stehen, welche gestrandete Urlauber über den Pass ziehen.

Mit einem Autoreisezug  umgeht man diese Stau- und Problemstrecken recht bequem. Ein kleines Manko ist allerdings, dass der Autozug nicht direkt bis Kroatien rollt: Im Bahnhof Villach im österreichischen Bundesland Kärnten ist Schluss, und man mus die restlichen knapp 200 Kilometer bis zur kroatischen Grenze selbst fahren. Auf dieser Strecke fallen auch Mautgebühren an – leider ist sogar für die wenigen Autobahnkilometer auf österreichischem Boden eine Vignette notwendig. Wer aber zur Hauptreisezeit Staus auf der Kroatienroute vermeiden möchte, der wird wohl bereit sein, den Preis einer unter dem Strich etwas teureren Anreise zu zahlen.

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