Formentera – Ibizas „kleine Schwester“
Wer seinen Urlaub auf den Balearen verbringen möchte, denkt sicher zunächst an die Insel, die den Deutschen angeblich am liebsten ist: Mallorca. Doch neben dieser stark besuchten und an einigen Plätzen ja leider gar nicht mehr so beschaulichen Insel gibt es ja auch noch Menorca und Ibiza – und eben Formentera. Diese „kleine Schwester“, die sich ca. 20 Kilometer südlich von Ibiza befindet, lockt mit viel Ruhe, türkisblauem Wasser und feinen weißen Sandstränden. Trotz der zahlreichen Tagestouristen, die sich mittlerweile in den Hauptreisezeiten von Ibiza-Stadt aus mit Ausflugsbooten hierher auf den Weg machen, kann man hier noch einen Urlaub jenseits der ausgetretenen Touristenpfade verbringen. Auch wenn die Insel zur Hauptsaison mittlerweile ebenfalls so gut wie ausgebucht ist – an die Touristenhochburgen der Nachbarinseln kommt Formentera – zum Glück – nicht heran. Natürlich ist dafür weniger Nachtleben und Partyszene zu erwarten – man wird vielmehr seine Zeit damit verbringen, die herrliche Natur und die relative Ursprünglichkeit der malerischen Insel zu genießen. Im Inneren Formenteras befinden sich an zwei Binnenseen die Salinen („Ses Salines“) die es zu besuchen gilt. Im äußersten Süden, der am dünnsten besiedelt ist, kann man ausgedehnte Spaziergängen in den Sanddünen unternehmen.
Schon lange vor den Zeiten des Massentourismus, war Formentera der Pilgerort von Hippies und Aussteigern aus aller Welt, darunter auch der eine oder andere Prominente. Dieses Flair der 70er Jahre ist Formentera nie ganz verloren gegangen – und das ist auch gut so, denn dies macht ihren ganz eigenen Charakter aus.
Eine Reise lohnt sich also für alle, die nicht unbedingt den Trubel der größeren Baleareninseln suchen. Vielmehr findet der Urlauber hier Ruhe und Entspannung und vielleicht auch etwas mehr Ursprünglichkeit und Überschaubarkeit als anderswo auf den Balearen. Wer zur Abwechslung dann doch mehr Party, Shopping und Kulturelles erleben möchte, kann ja auch für ein paar Tage die Schwesterninsel besuchen fahren – die Fährverbindung ist täglich zu nutzen. Die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde und stellt übrigens die quasi einzige Verbindung zur „Außenwelt“ dar. Wenn das kein Grund ist, einfach mal für ein paar Tage auszusteigen und reif für die Insel zu sein! Auf nach Formentera!
Angela Merkel: Urlaub auf Ischia
Auch unsere Kanzlerin muss sich einmal erholen und romantische Stunden im Urlaub verbringen.
Nicht zum ersten Mal verbringen sie und ihr Ehemann Prof. Joachim Sauer ihre freien Tage über Ostern auf der romantischen Italien-Insel Ischia vor Neapel. Sie wohnen auch diesmal in einer Ferienwohnung in dem idyllischen Fischerdorf Sant’Angelo. Schon seit Jahren reist das Ehepaar wie auch jährlich etwa fünf Millionen anderer Touristen auf die wunderschöne Insel, um sich beim Wandern auf zahlreichen Wegen durch schönste Pinienwälder zu erholen. Denn Angela Merkel und ihr Mann sind leidenschaftliche Wanderer. Auf dem mit 787 Metern höchsten Berg der Insel, dem Monte Epomeo, können nicht nur Paare einen fantastischen Rundblick genießen, der bis nach Capri, Neapel, Ponza oder Gaeta reicht. Wer den Berg nicht selbst besteigen möchte, kann sich wie in früheren Zeiten ein Maultier mieten. Die Insel im Tyrrhenischen Meer am Golf von Neapel ist auch für ihre heißen Vulkanquellen berühmt, die sich mit Seewasser vermischen und bereits im Frühling angenehme Badetemperaturen schaffen. Ischia ist ein wahres Paradies mit vielen schönen Küsten, Buchten, Felsen- und Sandstrände sowie malerischen Landschaften. In der schon fast deutschen Inselhauptstadt Forio gilt das Motto „Morgens Fango – abends Tango!“.

