Bangkok, lebendige Metropole im Land des Lächelns
Der Flug nach Thailand an sich ist schon eine Reise, die sich für Nicht-Vielflieger wie eine anstrengend lange Ewigkeit anfühlen kann. Endlich in Bangkok angekommen, ist der erste Schock meist groß: Eine unglaubliche Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, wahnwitziger Verkehr und Menschenmassen können dem erschöpften Neuankömmling gerne einmal den Atem rauben. Da sind die kleinen knatternden Motorräder, Autos und Busse wohin das Auge reicht, viel Schmutz und Staub… und dazwischen unzählige Menschen, die lächelnd und auf wundersame Weise nicht schwitzend ihren täglichen Geschäftigkeiten nachgehen. Viele sind auch in den sogenannten Tuk-Tuks unterwegs, bunt bemalte kleine Gefährte, die wie eine Mischung aus Motorrad und Auto aussehen und sich ebenso lautstark wie todesmutig in den Verkehr stürzen. Das Überqueren eines Zebrastreifens scheint für den Durchschnittseuropäer ein Spiel auf Leben und Tod zu sein, bereitet den Thais aber augenscheinlich keinerlei Mühe.
Märkte mit den ungewöhnlichsten Waren zwischen den hochmodernen Wolkenkratzern, daneben kleine Geisterhäuschen, um das Grundstück zu schützen, an dem der Wohn- oder Arbeitsplatz liegt – Moderne und Aberglaube liegen hier sehr nah beieinander und scheinen doch kein Widerspruch zu sein. An kleinen Gedenkplätzen zwischen den sogenannten Garküchen, die oft direkt an der Straße aufgebaut wurden und wo man auf Plastikstühlen köstlich essen kann, werden Buddha Opfergaben dargebracht. Darunter kann sich auch gern einmal eine kalte Flasche Coca-Cola mit Trinkhalm befinden. Und zwischen all dem Verkehr kann es tatsächlich auch passieren, dass ein Elefant (!) die Straße entlang getrabt kommt. Natürlich nicht ohne seinen entsprechenden Elefantenführer, der sich sicher freut, wenn man seinem vierbeinigem Begleiter in der Pause ein paar Bananen spendiert.
So hektisch und modern das Leben in der Metropole auch erscheinen mag, sie hat auch ganz andere Seiten. Jenseits der riesigen Shopping-Center und der Geschäftsgebäude kann man auch völlig in sich ruhende Orte der Stille finden – so genannte Wats, die Tempelanlagen. Diese können sowohl pompös und riesengroß (wie der berühmte Grand Palace, die Touristenattraktion, die viel besucht und wirklich sehenswert ist) als auch klein und verwunschen sein. So gibt es geradezu versteckte Plätzchen mit vielen Bäumen und Pflanzen, die den Besuchern Schatten und Ruhe in der Hektik des Tages liefern, und man kann mitten im Großstadttrubel die Seele baumeln lassen und die Vögel singen hören. Das alles können natürlich nur sehr kleine Einblicke in die Möglichkeiten sein, die eine Stadt wie Bangkok zu bieten hat. Eins steht aber fest – diese Stadt ist eine Reise wert. Und: langweilig wird es hier garantiert nicht! Informationen zum Thema telefonieren in Thailand finden Sie hier.

