Archive for Februar, 2009

Ko Tao, Inselparadies am Ende der Welt

Feb 14

Wer kennt sie nicht, diese Sehnsucht, sich ganz weit weg von allen Sorgen und dem Alltagstrott zu wünschen? Reif für die Insel sein, dorthin zu wollen, wo es nichts als Sonne, Sand und Palmen gibt, und natürlich türkisblaues Meer? Ein Ort, der dieser Idealvorstellung sehr nahe kommt, ist unbestritten die sogenannte Schildkröteninsel Ko Tao im Golf von Thailand. Sie ist vor allem als Hippie-Domizil und Backpacker-Paradies bekannt, eher noch ein Insider-Tipp, weil sie so klein und relativ dürftig erschlossen ist. Viele Taucher kennen und schätzen sie als eines der schönsten Tauchreviere überhaupt, aber der Massentourismus spielt sich – zum Glück – eher in den großen Orten wie Phuket oder vielleicht auch auf den Nachbarinseln Ko Samui und Ko Phangan ab. Diese sind deutlich größer und für ihre exzessiven Goa und Full-Moon-Partys bekannt. Ko Tao hingegen wirkt noch sehr verschlafen, es gibt praktisch keine wirklich befestigte Straße, kaum einen richtigen Hauptort, sondern nur eine kleine Ansammlung von kleineren Läden und Hütten sowie mehrere Bungalowdörfer. Natürlich hat der Tourismus nach und nach Einzug gehalten und seinen Tribut gefordert – auch hier kann man mittlerweile an einigen Stränden Hotelanlagen und Bungalows finden. Kommt man jedoch direkt aus dem pulsierenden Bangkok in dieses Idyll, was nur per Flugzeug bzw. Nachtbus und dann mittels einer kleineren Fähre machbar ist und somit einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte, ist der Kontrast absolut atemberaubend.

Wer es nicht zu komfortabel braucht, kann hier mit Glück noch herrlich einfach und für kleines Geld einen traumhaften Inselurlaub verbringen. Die Unterkunft kann dann auch einmal aus einer einfachen Bambushütte bestehen, in der es nur ein Bett mit Moskitonetz und ein wenig Abstellfläche für das Gepäck gibt. Daneben noch ein auf das Nötigste reduziertes “Badezimmer”, das ist alles. Luxus sucht man hier vergeblich. Dafür steht die Unterkunft dann aber auch fast direkt am Strand und in der kleinen Bar am Empfang gibt es meist fantastische Verpflegung: Shakes mit Kokosnuss, Pfannkuchen mit Banane und Schokoladensauce und grandiose Cocktails. Genießt man das alles vor der untergehenden Sonne unter Palmen und planscht anschließend im seichten Wasser, das auch nachts noch Badewannentemperaturen aufweist, wird so mancher sein ganz persönliches Inselparadies am Ende der Welt gefunden haben. Solch paradiesische Urlaubsszenarien gehören zu denen, die man wohl ein Leben lang nicht vergisst…

Tipp:

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